Bio-Bestattung

Umweltbewusstsein, ökologische Nachhaltigkeit, grüner Fußabdruck auf der letzten Reise

Geht das?!

Ja, denn eine Bestattung - egal ob Erd- oder Feuerbestattung - ist immer Teil des biologischen Kreislaufs.
Man sollte jedoch unter anderem folgende Faktoren berücksichtigen:

 

Der Sarg

Der Holzsarg ist ein Naturprodukt und somit biologisch. Es kann auf lösungsmittelhaltige Leime, Lacke und Beize verzichtet werden. Die Griffe sollten aus Holz oder Seil gefertigt sein, Metall sollte möglichst wenig verarbeitet sein. Die Polsterung kann beispielsweise aus Holzwolle oder Sägespänen bestehen.

 

Die Urne

Urnen gibt es aus Metall, aus Glas, aus Porzellan, alles Materialien, die von (Hobby-) Gärtnern, Archäologen oder Bauherren nach vielen Jahrzehnten oder Jahrhunderten unverändert in anderen Bereichen ausgegraben werden. Daher führen wir nur Urnen aus vergänglichen Materialien, wie Holz, Zellulose, Niedertemperatur gebranntem Ton oder anderen Naturstoffen.

 

Die Textilien

Bestattungswäsche wie Talare oder Decke und Kissen gibt es in verschiedenen Materialien aus unterschiedlichen Anbauten und Fertigungen. Eigene Kleidung ist nicht nur ökonomischer, weil sie bereits vorhanden ist, sondern auch ökologischer, da sie nicht extra gefertigt werden muss. Natürlich ist hier darauf zu achten, dass es sich um Materialien wie Baumwolle, Schurwolle, Leinen oder Seide handelt.

 

Der Trauerdruck

Es muss kein hochweißes, gechlortes Papier sein: Büttenpapier oder recyceltes Papier sind genauso wie Zeitungsanzeigen oder der Online-Versand gangbare Methoden zur Trauerfeier und Beisetzung einzuladen.

 

Der Blumenschmuck

Durch Gewächshäuser und Globalisierung erhält man grundsätzlich (genau wie man es bei Obst und Gemüse kennt) zu jeder Jahreszeit fast alle Arten und Sorten.

Es ist jedoch günstiger und ökologischer (und meist schöner) jahreszeitlichen Blumenschmuck zu wählen.

 

Der Grabstein

Lokale Steinmetze verarbeiten Natursteine aus der Region ohne lange Wartezeiten und Schiffswege. So wird nicht nur Kinderarbeit in Steinbrüchen ausgeschlossen, sondern auch viel CO2 gespart. Vorhandene Grabsteine können umgearbeitet werden.

 

Der Friedhof

Der örtliche Friedhof bietet nicht nur für die Beisetzung, sondern über Jahre hinweg die kürzesten Anfahrtswege. Als Insel in der Stadt oder stadtnah gelegen bietet er als besonders ruhiges Biotop (anders als ein Park) einen Rückzugsort („Grüne Lunge“) und ökologische Nische für verschiedene Klein- und Kleinstlebewesen. Vögel - vor allem in der Brutzeit - und viele mehr leben hier besonders ruhig und geschützt.

Auch für den Menschen ist er ein Ort der Ruhe und Begegnung und somit auch ein besonderes Stück Lebensraum. Er ist Kult und Kulturstätte und erfüllt soziale Funktionen.

Er wertet das Stadtklima und den historischen Stellenwert auf.

 

Das Grab

Es bestehet die Möglichkeit, ein Baumgrab zu erwerben, sowohl auf einem Friedhof in Haan, als auch in einem nahegelegenen Bestattungswald.

Ein zu pflegendes Grab kann mit entsprechender Bepflanzung Schutz und Nahrung für Tiere bieten.

 

Das Krematorium

Viele Bestatter fahren zig Kilometer oder gar ins Ausland. Wir fahren in die direkte Nachbarstadt nach Wuppertal - ohne Autobahnen und großes Stauaufkommen.

Krematorien können ihren hohen Energieaufwand durch Wärmerückgewinnung z.B. zur Kühlung der Klimaräume verwenden. Sogar eine Einspeisung in das öffentliche Energienetz ist vorstellbar, wird jedoch selten genehmigt oder von der Gesellschaft akzeptiert.

 

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